Erkältung

Viren, die Erkältungskrankheiten auslösen, sind weit verbreitet und werden sehr leicht übertragen. Als wahre Verwandlungskünstler verändern Erkältungsviren ständig ihre Struktur. Mit Medikamenten kann man sie bislang nicht gezielt bekämpfen. Deshalb beschränkt man sich darauf, die Symptome zu behandeln.

Nicht jeder Kontakt mit Erkältungsviren löst eine Krankheit aus. Manchmal gewinnt auch das körpereigene Immunsystem. Stress, unausgewogene Ernährung, Schlaf- und Bewegungsmangel, lange Aufenthalte in geschlossenen Räumen und andere Faktoren können jedoch die körpereigene Abwehrkraft schwächen. Dann können Viren die Oberhand gewinnen und sich im Körper vermehren. Nachfolgend kommt es zu entzündlichen Prozessen, wobei nach etwa zwei Tagen dann die typischen Krankheitssymptome auftreten.
Meistens beginnt die Erkältung mit Schnupfen. Es folgen Heiserkeit und Halsschmerzen. Weitere Begleiterscheinungen sind Husten, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und eventuell auch Fieber. Wenn neben Viren auch Bakterien die Schleimhaut befallen, kann es zu einer Nasennebenhöhlenentzündung kommen.
Erkältungskrankheiten werden auch als grippale Infekte bezeichnet. Das ist irreführend. Es gibt deutliche Unterschiede zur so genannten echten Grippe. Während eine Erkältung durch Rhinoviren verursacht wird, entsteht die echte Grippe nach Kontakt mit Influenza-Viren. Die Krankheitssymptome dieser Viruserkrankung sind deutlich schwerwiegender und die Patienten beschreiben dabei ein starkes Krankheitsgefühl. Meist kommt es auch zu hohem Fieber. Erkältungskrankheiten können in der Regel selbst kuriert werden. Eine echte Grippe dagegen muss vom Arzt behandelt werden.

Immunschwäche
Fieber
Halsschmerzen
Husten
Nasennebenhöhlen
Schnupfen
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