Nerven und Psyche

Das altgriechische Wort "Psyche" bedeutet "Geist" oder "Seele". Zwischen Psyche und Körper (Soma) besteht ein enges Wechselspiel. So kann Stress beispielsweise nicht nur psychische, sondern auch körperliche Beschwerden verursachen.
Depressive Störungen
Nervosität und Unruhe
Schlafstörungen
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Dauerstress zählt zu den häufigsten Faktoren psychischer und körperlicher Beeinträchtigungen. Fast jeder ist im Alltag damit konfrontiert. Die Auslöser für Stress sind bei jedem Menschen unterschiedlich. Manche Menschen geraten aus dem Gleichgewicht, wenn der Nachbar nicht grüßt. Sie grübeln, was sie falsch gemacht haben und entwickeln innere Konflikte. Andere Menschen reagieren überfordert, wenn sie drei Dinge gleichzeitig erledigen sollen. Wieder andere genießen es, wenn sie ständig und von vielen Seiten gebraucht werden. Sie zeigen Stress-Symptome, wenn sie zuwenig gefordert werden.
Bei Stressbelastung schüttet der Körper bestimmte Hormone wie Kortisol und Adrenalin aus. Diese Hormone führen zur Veränderung der Herzfrequenz, des Blutdrucks und des Stoffwechsels. Der Körper mobilisiert alle Kräfte, um höchste Leistungsbereitschaft zu erzielen. Ursprünglich ermöglichte dieser Mechanismus den Steinzeitmenschen in lebensgefährlichen Situationen die Flucht. Häufiges Alarmieren dieses Kampf-Fluchtsystems ohne körperlichen Ausgleich kann die Gesundheit beeinträchtigen. Leistung auf höchstem Niveau ist nur mit entsprechenden Erholungsphasen möglich.

Typische Anzeichen von Überlastung sind:
- Nervosität und Unruhe
- Schlafstörungen
- Depressive Störungen.

Treten eines oder mehrere der oben genannten Symptome auf, sollten Sie möglichst schnell gegensteuern. Es können chronische Beschwerden entstehen. Mit sanften Beruhigungsmitteln und Entspannungstechniken können Sie Ihr inneres Gleichgewicht wieder herstellen.